EcoLogic AG
Grobkonzept appl-v2 · Schenker Hydraulik · Stand 17.07.2026
Grobkonzept · Entwurf zum Review

appl-v2 —
Nachfolger der Schenker Access-Appl

Module, Prozesse, Statuslogik und Datenmodell auf Konzeptebene — als Basis für Umsetzungsplanung und Offerte. Erstellt von EcoLogic AG.

EcoLogic AG Stand 17.07.2026 Sprache Deutsch Quellen: UI-Entwürfe · Workshop 02.07.2026 · Legacy-Doku

01 Einleitung & Zielsetzung

Schenker Hydraulik ersetzt die gewachsene MS-Access-Anwendung schenker_appl (Access-Frontend + SQL Server, seit ~2010) durch eine neue Applikation «appl-v2». Die neue App ist keine 1:1-Portierung, sondern strukturiert das Auftragsgeschäft neu — prozessorientiert, mit permanenten Stammdaten für Anlagen und Komponenten und mit durchgängiger digitaler Dokumentation (Fotos, Dokumente, Historie).

Es ist ausdrücklich keine Eins-zu-eins-Übertragung der alten Access-Lösung — hinter der Neustrukturierung steckt echte Konzeptarbeit.

Workshop 02.07.2026

Leitprinzipien (aus Mockups und Workshop)

PrinzipBedeutung
Tab-NavigationJedes Modul (Kunde, Anlage, Komponente, Auftrag, Betriebsmittel) ist ein Datensatz mit horizontalen Tabs statt verschachtelter Dialoge
Steckbrief-PrinzipStammdaten werden einmal erfasst und wiederverwendet: Anlagen, Komponenten/Hauptteile, Betriebsmittel haben je einen «Steckbrief»
Prozessorientierter AuftragDer Auftrag folgt Tabs entlang des realen Werkstatt-Workflows (Aufnahme → … → Rechnung)
Permanente IdentitätKomponenten erhalten eine bleibende Artikelnummer (intern + Kunden-Art.-Nr.), unabhängig von der Auftragsnummer — saubere Historie über Reparaturen hinweg, SAP-kompatibel für Kunden
Durchgängige ÄnderungshistorieAuf jeder Seite abrufbar: wer hat wann welches Feld geändert (alter Wert → neuer Wert). Erfassung pro Mitarbeiter/in, nicht mehr pro Abteilung/Station wie in der Alt-App
StatusampelnRotGrün Signalisierung für Material- und Bearbeitungsfortschritt in allen Übersichten
Digitale Dokumentation überallFotos, Dokumente und E-Mails direkt am Objekt (Kunde, Anlage, Komponente, Auftragsschritt) ablegbar
SpracheingabeBemerkungs-/Beschreibungsfelder mit Diktier-/Sprachaufnahmefunktion (v.a. Schadensbeschreibung in der Werkstatt)

02 Navigation & Modulübersicht

Linke Sidebar (aus den Mockups):

ModulZweckKapitel
DashboardÜbersicht/FührungsinstrumentKap. 10.7, Kap. 12 (Entscheid offen)
KundenKundenstamm mit Tabs (Stammdaten … CRM)Kap. 3
AnlagenKundenanlagen & interne Anlagen (Steckbriefe)Kap. 4
KomponentenHauptteile/Komponenten mit permanenter ArtikelnummerKap. 5
AufträgeProzessorientierte AuftragsabwicklungKap. 6
BetriebsmittelEigene Betriebsmittel mit PrüffristenKap. 7
Service & EinsatzplanungFahrzeug- und Maschinenplanung (Kalender/Gantt)Kap. 8
Lager & Logistik— noch zu erarbeitenKap. 12
Einkauf & LieferantenMaterial, Bestellungen, Lieferantenbewertung — teilweise erarbeitetKap. 6.4/6.6, Kap. 12
Auswertungen & QualitätReports, QualitätsmeldungenKap. 10.7 / Gap-Analyse
Stammdaten & SystemBearbeitungen, Teiletypen, Benutzer, EinstellungenKap. 10.4/10.5

Objekthierarchie

Kunde Anlage Komponente Auftrag (pro Reparatur) Hauptteil Unterteil Zubehör

grün = neue permanente Stammdatenobjekte (in der Alt-App nicht vorhanden)

03 Modul Kunde

Die Kundenakte ist der Master-Datensatz mit Tabs: Stammdaten · Anlagen & Komponenten · Aufträge · Spezifikationen · Dokumente · CRM · Konditionen.

Kopfbereich (auf jedem Tab sichtbar): Kunden-Badge/Klassierung (z.B. «A-Kunde»), Kunden-ID, Firmenname, Ort/Land, Branche, Status Aktiv, frei vergebbare Tags (z.B. «A-Lieferant», «Schiffbau», «Hydraulik-Wartung») sowie der zuständige Kundenbetreuer (Popover mit Anruf-/E-Mail-Aktion). Kopfaktionen: Bearbeiten, Neue Anlage, Export PDF / Kundenakte öffnen.

3.1 Stammdaten

Mockup: Kunde – Stammdaten
MockupKundenakte, Tab Stammdaten — Unternehmensdetails, rollenbasierte E-Mail-Adressen, Adressen, Kontaktpersonen
  • Unternehmensdetails: Branche (Auswahlliste), Quelle (wie kam der Kunde zu Schenker, z.B. Weiterempfehlung), Telefon Zentrale, E-Mail Zentrale, Webseite
  • E-Mail-Adressen (rollenbasiert): je eine Empfängeradresse für Offerte, Auftragsbestätigung und Rechnungen, erweiterbar um E-Mail-Verteiler. Diese Adressen belegen den Kommunikations-Block am Auftrag vor (Kap. 6.1) und steuern den Belegversand (Kap. 6.5)

    Je nach Kunde gehen Offerte, Auftragsbestätigung und Rechnung an unterschiedliche Stellen — manchmal an drei Adressen, manchmal an eine einzige.

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  • Adressen: Standard-Rechnungsadresse und Standard-Lieferadresse (vollständige Postadressen), Kartenansicht mit «Route starten». Weitere Adressen hinterlegbar; am Auftrag wird pro Auftrag aus den Kundenadressen gewählt (Kap. 6.1)
  • Kontaktpersonen: Tabelle mit Name, Rolle/Position, Telefon, E-Mail; genau ein markierter Hauptkontakt (Stern); Aktion «+ Neue Kontaktperson». Kontaktpersonen sind am Auftrag und beim Belegversand referenzierbar

3.2 Anlagen & Komponenten (Sicht auf Kap. 4/5)

Mockup: Kunde – Anlagen & Komponenten
MockupKundenakte, Tab Anlagen & Komponenten — aggregierte Sicht mit Status

Aggregierte Sicht auf alles, was beim Kunden steht:

  • Aktive Anlagen (mit Gesamtzähler): Bild, Bezeichnung, Standort, Werk, Status, Datum, Aktion «Details» → Anlagen-Detail (Kap. 4). Statuswerte: In Betrieb Wartung fällig Störung In Installation
  • Komponenten: Bild, ID/Nummer, Bezeichnung, Datum, Standort, Status, verlinkte übergeordnete Anlage → Komponenten-Detail (Kap. 5)
  • Aktionen: «+ Neue Anlage», «+ Komponenten hinzufügen»

Gewünscht ist genau diese Baumstruktur bzw. Übersicht: Welche Anlage steht bei welchem Kunden?

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3.3 Aufträge

Mockup: Kunde – Aufträge
MockupKundenakte, Tab Aufträge — KPI-Kacheln und Auftragsübersicht pro Kunde
  • KPI-Kacheln: Offene Aufträge · In Arbeit · Abgeschlossen (YTD) · Überfällig
  • Auftragsübersicht pro Kunde: Auftragsnummer, Datum, Bemerkung, Kommission (Kundenreferenz, z.B. Schiff/Aggregat), Status (In Planung / In Arbeit / Überfällig / Abgeschlossen); Filter, Paginierung, «+ Neuer Auftrag» direkt aus der Kundenakte
  • Mockup zeigt zusätzlich einen Diagnose-Feed («Letzte Systemdiagnosen») — als Idee zu werten, Relevanz/Datenquelle im Feinkonzept klären

3.4 Spezifikationen Neues Kernkonzept

Mockup: Kunde – Spezifikationen
MockupKundenakte, Tab Spezifikationen — Versand & Transport, technische Standards, RAL-Farben, Reparatur & Ausführung

Kundenweite Standing Rules («Master»), die bei jedem neuen Auftrag automatisch übernommen werden, damit die Werkstatt sofort weiss, welche Vorgaben gelten — ohne Nachfragen und ohne erneutes Erfassen. Die Inhalte speisen unterschiedliche Prozessschritte: Transport-Regeln → Logistik/Warenausgang, technische Standards → Schadensanalyse/Instandsetzung.

Die Spezifikationen wirken als Master: Ein Teil der Angaben fliesst später in die Logistik, ein anderer in die Schadensanalyse — jeweils dort angezeigt, wo sie gebraucht werden.

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Vier Kategorien (je erweiterbar über «+ Spezifikation hinzufügen»):

KategorieInhalte (Beispiele aus Mockup/Workshop)
Versand & TransportTransportart (z.B. Express), Bemerkung («nur vormittags zustellen»)
Technische StandardsNormen als Mehrfachauswahl-Chips (ISO 9001, DIN 2403 …), Öl-Marke (Kunde verwendet immer dasselbe Öl), Oberflächenbehandlung (Sandstrahlen erforderlich, Zinkstaub-Beschichtung)
RAL-FarbenRAL-Farbe mit Farbmuster (z.B. RAL 7016) + Regel/Anwendung — «lackieren nach L4» muss nicht jedes Mal neu erfragt werden
Reparatur & AusführungFreie Vorschriften: Titel, Beschreibung, angehängte PDFs/DOCX (z.B. die 20-seitige Lackiervorschrift eines Grosskunden, Leckage-Prüfprotokoll-Pflicht)

Praxisbeispiel eines Grosskunden: eine 20-seitige Lackiervorschrift als Dokument — am Auftrag genügt künftig der Verweis «lackieren nach L4».

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Anforderungen an das Verhalten

  • Schlüsselliste + Freitext: strukturierte Auswahl wo möglich, aber immer auch manuelle Freitext-Spezifikationen (z.B. Materialvorgabe bei bestimmtem Öleinsatz)

    Schlüssellisten ja — aber immer mit der Möglichkeit, eine Vorgabe manuell zu beschreiben, etwa welches Material bei einem speziellen Öl einzusetzen ist.

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  • Abweichen erlaubt, Standard korrigierbar: am einzelnen Auftrag darf vom Standard abgewichen werden; stellt sich die Abweichung als neuer Standard heraus, wird die Spezifikation korrigiert — mit Historie, wer wann korrigiert hat

    Vom Standard abweichen können muss immer möglich sein; der Standard selbst muss korrigierbar bleiben — mit Historie, wer ihn wann korrigiert hat.

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  • Digitaler Normenkatalog (Idee): Verknüpfung der Norm-Chips mit einer Nachschlagequelle, damit jede/r nachlesen kann, was eine Norm konkret bedeutet

    Normen von Anfang an sauber hinterlegen — inklusive digitalem Normenkatalog, in dem nachgeschaut werden kann, was eine Norm konkret bedeutet.

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  • Spezifikationen gelten auf Kundenebene; komponentenspezifische technische Daten liegen dagegen am Komponenten-Steckbrief (Kap. 5.2) — «der gleiche Zylinder hat nur eine Spezifikation»

3.5 Dokumente

Mockup: Kunde – Dokumente
MockupKundenakte, Tab Dokumente — Vereinbarungen & Verträge, Qualitätsdokumente
  • Vereinbarungen & Verträge: Name, Typ (Rahmenvertrag, Wartungsvertrag …), Datum, Version; Aktionen ansehen/herunterladen/bearbeiten/löschen; «+ Vertrag hinzufügen»
  • Qualitätsdokumente: Name, Kategorie (Zertifikat, Audit, Prüfbericht …), Datum, Verantwortliche/r; «+ Qualitätsdokument hinzufügen»

3.6 Konditionen Tab vorgesehen, noch kein Entwurf

Anforderungen aus Alt-App und Workshop für das Feinkonzept:

  • Zahlungskonditionen: Zahlungsziel (Tage), Skonto (Text/Tage/%), WIR-Anteil, Konditionstext auf Belegen
  • Kundenspezifische Stundensätze (z.B. CHF 135 vs. CHF 138 je Kunde/Leistungsart) und Einheiten (Stunden, Kilometer, m²)
  • Rabatte pro Warengruppe/Position (z.B. 20 %/15 % auf Zylinderrohr) — die Preisrealität ist kundenindividuell verhandelt und muss die Offert-/Rechnungslogik speisen (Kap. 6.5)

    Die Preisrealität ist kundenindividuell: Stundensätze von 135 oder 138 Franken, dazu 15–20 % Rabatt auf einzelne Warengruppen wie das Zylinderrohr — alles verhandelt.

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  • Aussendienst-/Kilometersätze separat
  • EUR-Konditionen (heutiger EUR-Stundensatz-Prozentsatz pro Kunde)

3.7 CRM Bewusst zurückgestellt

«Relativ analog wie jetzt, nicht Priorität, späterer Zeitpunkt»; für das Go-live nicht erforderlich. Der heutige Aktivitäten-Ansatz der Alt-App (Aktivitätstypen, Erledigt-Status, Folgeaktivitäten, Massenoperationen) gilt als «relativ gut» und bleibt fachliche Referenz für die spätere Umsetzung. Bis dahin muss die bestehende Lösung für Vertriebs-Follow-ups verfügbar bleiben (siehe Gap-Analyse Kap. 2).

Das heutige CRM-Prinzip funktioniert relativ gut; für den Start wird es nicht gebraucht — später wieder aufnehmen.

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04 Modul Anlagen Neu

Mockup: Anlagen-Detail
MockupAnlagen-Detail — Steckbrief mit Medien, Standort/Route und Tabs Dokumente · Komponenten · Service

Eine Anlage ist die physische Maschine/Installation beim Kunden oder im eigenen Betrieb (z.B. «Hydraulische Presse 400t», Prüfstand) — neu gegenüber der Alt-App, die kein Anlagenobjekt kennt. Die Anlage ist das Bindeglied zwischen Kunde und Komponenten: sie «hängt am Kunden» und aggregiert die verbauten Komponenten sowie die Servicehistorie.

4.1 Anlagentypen

  • Kundenanlage: steht beim Kunden, Grundlage für Reparatur-/Serviceaufträge
  • Interne Anlage: eigene Maschinen (z.B. Prüfstand, Pressen der Werkstatt) — dieselbe Struktur; interne Maschinen sind zugleich Basis der Maschinenplanung (Kap. 8.2)

4.2 Aufbau (Tabs)

TabInhalt
StammdatenSteckbrief: Bezeichnung, Anlagen-Nr., Kunde (verlinkt), Standort (Halle/Sektor), Hersteller, Baujahr, zuständiges Team (Avatar-Gruppe, z.B. «Wartungsteam Nord»)
DokumenteUnterlagen direkt an der Anlage: Schemata, Anleitungen, Zertifikate — Workshop: alles direkt am Objekt, schnell zu öffnen, Historie bleibt erhalten
KomponentenListe der in der Anlage verbauten Komponenten (Kap. 5) mit Status
ServiceServicehistorie; neuer Eintrag über «+ Service-Eintrag» (auch ohne vollen Auftrag, z.B. Wartungsbesuch)

Ergänzend auf dem Stammdaten-Tab:

  • Medien: Titelbild + Fotogalerie (Slots, «Als Titelbild festlegen») — der Steckbrief soll auf einen Blick zeigen, was die Anlage ist (Presse vs. Zylinder-Prüfstand …)
  • Standort & Adresse: Kartenansicht, Adresse, Telefon/E-Mail des Standorts, Button «Route starten» — für Aussendienst/Serviceeinsätze
  • Statuswerte im Kundenkontext (Kap. 3.2): In Betrieb Wartung fällig Störung In Installation

4.3 Verwendung im Prozess

  • Bei der Auftragsaufnahme (Kap. 6.1) wird die betroffene Anlage referenziert; der Auftrag erbt damit den Kontext (Standort, Team, verbaute Komponenten)
  • Ziel laut Workshop: Baumstruktur/Übersicht Kunde → Anlagen → Komponenten als Navigations- und Recherche-Einstieg (z.B. «welche Zylinder stecken in dieser Presse, wann wurden sie zuletzt revidiert»)
  • Aussendienst-Szenario (Workshop): der Servicetechniker vor Ort öffnet die Anlage, sieht Komponenten inkl. Artikelnummern und kann einen Aussendienstauftrag gegen die Komponente eröffnen — speist dieselbe Historie

    Der Servicetechniker schaut vor Ort direkt nach, ob der Zylinder schon einmal bei Schenker war, und eröffnet über die Artikelnummer einen Aussendienstauftrag — der Einsatz landet in derselben Historie der Komponente.

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05 Modul Komponenten / Hauptteil

Mockup: Komponenten-Detail
MockupKomponenten-Detail — permanentes Stammdatenobjekt mit Tabs Stammdaten · Dokumente · Aufträge

Eine Komponente (z.B. Hydraulikzylinder, Pumpe, Ventil) ist ein permanentes Stammdatenobjekt — die Identität des physischen Teils über alle Reparaturen hinweg. Tabs: Stammdaten · Dokumente · Aufträge. Verknüpfungen: Kunde, Anlage (verlinkt), Hersteller; Titelbild + Fotogalerie; Statusanzeige (z.B. «In Betrieb»).

5.1 Permanente Artikelnummer Neues Kernkonzept

Heute wird die laufende Auftragsnummer in den Zylinder graviert — bei jeder Reparatur eine neue Nummer. Folgen: keine durchgängige Historie pro Teil, und bei Kunden mit SAP «Chaos», weil deren Systeme eine stabile Artikelnummer erwarten. Neu:

  • Jede Komponente erhält eine fixe interne Artikelnummer (auto-generiert, fortlaufend, z.B. K-10234) — diese wird graviert und bleibt über alle Reparaturen bestehen
  • Zusätzlich eine optionale Kunden-Artikelnummer (z.B. REF-220-45) als Mapping: der Kunde findet das Teil in seinem SAP, Schenker in der eigenen Nummernwelt — beide Nummern sind suchbar
  • Pro Reparatur entsteht ein neuer Auftrag unter der Komponente → der Aufträge-Tab zeigt die saubere Historie aller bisherigen Reparaturen dieses Zylinders (heute nur mühsam über Alt-Auftragsnummern rekonstruierbar)
  • Komplexe Unterbaugruppen (z.B. ein Sperrblock) können eine eigene Artikelnummer erhalten und werden der Hauptkomponente zugeordnet

Heute wird die fortlaufende Auftragsnummer graviert; künftig behält der Zylinder eine feste Hauptteilnummer — damit über die Aufträge eine saubere Historie entsteht.

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Viele Kunden arbeiten mit SAP und müssen dort eine stabile Artikelnummer hinterlegen; die fortlaufenden Auftragsnummern erzeugen dort Chaos, weil SAP sie nicht sauber zuordnen kann.

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Komplexe Unterbaugruppen wie ein Sperrblock erhalten zusätzlich eine eigene Artikelnummer.

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Erfassungsfluss bei Auftragsanlage (Modal «Hauptteil erfassen»):

Mockup: Modal Hauptteil erfassen
MockupModal «Hauptteil erfassen» — bestehende Komponente wählen oder neu anlegen
  1. Bestehendes Hauptteil auswählen — Teil aus dem Stammdaten-Katalog wählen (Suche nach interner oder Kunden-Artikelnummer) → nur eine neue Auftragsnummer entsteht
  2. Neues Hauptteil erfassen — Komponenten-ID wird automatisch fortlaufend generiert (nicht editierbar); Bezeichnung und Komponententyp (Auswahlliste) erfassen

Der Komponententyp steuert nachgelagerte Logik: Standard-Bearbeitungen (Kap. 6.4), Checklisten (Kap. 6.2) und die Auswahl der Endkontroll-Prüfung (Kap. 6.7).

5.2 Technische Angaben (Steckbrief)

Mockup: Technische Angaben (Slide-in-Panel)
MockupTechnische Angaben — Steckbrief-Panel mit Merkmalen, Einsatzgebiet und Einsatzbedingungen

Stammdaten, einmal erfasst und in jedem Auftrag wiederverwendet — «der gleiche Zylinder hat nur eine Spezifikation». Im Auftrag als Zusammenfassungs-Chips sichtbar und über ein Slide-in-Panel editierbar (Änderungen laufen in die Historie, Kap. 9):

GruppeFelder
MerkmaleZylinderdimensionen (ca. L × B), Durchmesser Ø, Zylinderart (einfach-/doppeltwirkend, Gleichgang …), Einbaulage (vertikal/horizontal)
Einsatzgebiet (Mehrfachauswahl)Landwirtschaft, Pneumatik, Baumaschine, Nutzfahrzeuge, Hebetechnik, Industrie, Wasserkraft, Bahn
EinsatzbedingungenMobilität (stationär/mobil), Betriebsdruck (bis 250 bar / über 250 bar), Umgebung (innen/draussen, Staub, Wasser), Betriebsmedium (z.B. Mineralöl), Umgebungstemperatur, Lackierung (RAL-Nummer)
Norm/SpezifikationFreitext (z.B. Werknorm des Herstellers, Sondernormen)

Grösse und Einsatzgebiet werden einmal aufgenommen — sie sind sehr relevant für den weiteren Prozess (Bearbeitung, Material, Prüfung).

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Ist die RAL-Nummer am Teil hinterlegt, ist bei jedem Auftrag automatisch klar, welche Farbe der Zylinder haben muss — nichts muss neu erfragt werden.

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Es ist immer der gleiche Zylinder — er hat nur eine Spezifikation.

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5.3 Abgrenzung Komponente ↔ Auftrags-Hauptteil

Die Komponente trägt die permanente Identität und den Steckbrief; das Hauptteil im Auftrag (Kap. 6.2) referenziert die Komponente und trägt den auftragsspezifischen Zustand: Checklisten, Messwerte, Schäden, Bearbeitungen, Material dieser Reparatur. Diese Trennung ist der zentrale Unterschied zur Alt-App (tdtaTeil vermischt beides am Auftrag) — siehe Datenmodell (Kap. 11) und Gap-Analyse (Terminologie-Mapping).

06 Modul Auftrag & Prozess

Der Auftrag ist das Herzstück und prozessorientiert aufgebaut — Tabs entlang des Workflows:

Aufnahme Komponente/Hauptteil Wareneingang Schadensanalyse Offerte Instandsetzung Endkontrolle Auslieferung Rechnung

grün = neuer bzw. neu strukturierter Prozessschritt

Mockup: Auftrags-Prozessübersicht
MockupProzessübersicht — Fortschrittsspur Material → Bearbeitung → Fertig pro Teil, Unterteile klappen unter dem Hauptteil auf

Statusmodell (durchgängig im Kopfbereich)

StatusachseWerte (aus Mockups)
AuftragsstatusIn Erfassung → In Bearbeitung → … → Abgeschlossen (dazu: In Planung, Überfällig als Übersichts-Status)
WarenstatusNicht eingetroffen → Eingetroffen → Versandbereit
Materialstatus (pro Position)Angefragt → Bestellt → Angekommen/Geliefert; Warenkontrolle OK/…
Bearbeitungsstatus (pro Position)zu erledigen → in Arbeit → fertig
Offertenstatuszu erstellen → erstellt → versendet → Freigegeben/Abgelehnt (+ pausiert)

Pro Teil eine Fortschrittsspur Material → Bearbeitung → Fertig mit Zieldatum («Fertig: …») — Unterteile klappen unter dem Hauptteil auf (Prozessübersicht-Mockup).

Beteiligte Rollen entlang des Prozesses: Auftragsannahme (Aufnahme, Kommunikation), Logistik (Warenein-/-ausgang), Werkstatt-Mitarbeiter/in (Analyse, Instandsetzung, Zeiterfassung), Teamleitung (Tagesplanung, Prioritäten schieben), Verkauf/Administration (Offerte, AB, Rechnung), Endkontrolle. Jede Handlung wird der Person zugeordnet (Kap. 9).

6.1 Aufnahme

Zweck: den Auftrag vollständig digital eröffnen — bevor die Ware eintrifft (Erfassung und Offerte sind vom physischen Wareneingang entkoppelt; heute wird oft schon offeriert, «bevor die Ware ist da ist»).

Bisher entstehen Aufträge meist erst, wenn die Ware effektiv eintrifft. Künftig wird alles schon vorher aufgenommen — auch von unterwegs, wenn der Kunde erst per E-Mail angefragt hat und die Ware noch gar nicht da ist.

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Mockup: Auftrag – Aufnahme
MockupTab Aufnahme — Kunde & Bezug, Referenzen, Steuerung mit Prozessweiche «Offerte gewünscht?», Kommunikation, Adressen, Logistik
KarteInhalt
Kunde & BezugKunde, Anlage (Kontext, Kap. 4), Kontaktperson mit Telefon/E-Mail, «+ Neue Kontaktperson» direkt aus dem Auftrag
ReferenzenBestellnummer / Kommission des Kunden (erscheint später auf allen Belegen)
SteuerungAuftragstyp (z.B. Instandsetzung), Priorität, Wunschtermin, zuständiges Team — und die Prozessweiche «Offerte gewünscht?»: Offerte erstellen / Direkt ausführen / Abklärung notwendig. Sie bestimmt, ob der Offerte-Schritt durchlaufen wird, und beeinflusst zusammen mit der Priorität die Prozesssteuerung
Kurzbeschreibung / ProblemWas hat der Kunde gemeldet (heutiges Bemerkungsfeld): detaillierte Fehlerbeschreibung, eingehende E-Mails/Schemata/Bilder ablegbar
KommunikationPro Belegart (Offerte / AB / Rechnung) aktivierbare Empfängeradresse — aus dem Kundenstamm vorbelegt (Kap. 3.1), pro Auftrag übersteuerbar
AdressenLiefer- und Rechnungsadresse per Dropdown aus den hinterlegten Kundenadressen wählen (inkl. Ansprechpartner, UID)
LogistikAnlieferungsart, Auslieferungsart (z.B. Spedition), Gewicht
ErfassungErfasst durch (Mitarbeiter/in) mit Datum/Zeit; Änderungshistorie einblendbar

Workshop-Anforderungen

  • Die Schadensinformation muss früh und digital vorliegen — heute landet sie erst beim Druck des Auftragszettels in der Werkstatt («fast zu spät im Prozess»)

    Heute steht die Schadensinformation erst auf dem gedruckten Auftragszettel — das ist fast zu spät im Prozess.

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  • Checklisten pro Teiletyp bei der Aufnahme (z.B. Hydraulikventil) mit optionaler Bemerkung je Checkbox, damit der Ist-Zustand sauber erfasst ist und die Schadensanalyse ihn versteht

    Zu jedem gesetzten Häkchen (z.B. Hydraulikventil undicht) braucht es ein Bemerkungsfeld — nur so weiss die Schadensanalyse später, wie der Ist-Zustand bei der Annahme wirklich war.

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  • Spracheingabe für alle Bemerkungsfelder (Diktat statt Tippen)

    Jedes Bemerkungsfeld, in dem etwas beschrieben werden muss, soll per Sprachnachricht befüllt werden können.

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  • Kunden-Spezifikationen (Kap. 3.4) werden beim Anlegen automatisch übernommen
  • Später denkbar: Kunden-Self-Service — der Kunde füllt die Aufnahme über die Website vor (zurückgestellt, Kap. 12)

    Idee: Der Kunde füllt die Aufnahme selbst aus. Aber Kunden melden oft nur «ist kaputt, ist undicht» — für den Start besteht kein Bedarf, später vielleicht (ein Anmeldeformular auf der Website existiert bereits).

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6.2 Komponente / Hauptteil

Zweck: das zu reparierende Teil identifizieren und den auftragsspezifischen Teilbaum aufbauen.

Mockup: Auftrag – Hauptteil
MockupTab Hauptteil — Teilehierarchie, technische Chips, Kundenunterlagen
Mockup: Auftrag – Hauptteil, Checklisten
MockupHauptteil — Checklisten Undichtigkeiten/Beschädigungen und Spezial-Flags, Änderungshistorie
  • Hauptteil erfassen: aus dem Komponenten-Katalog übernehmen oder neu anlegen (Modal, Kap. 5.1); mehrere Hauptteile pro Auftrag möglich («+ Hauptteil hinzufügen»)
  • Dreistufige Teilehierarchie am Auftrag: Hauptteil → Unterteil → Zubehör («+ Unterteil hinzufügen», «+ Zubehör hinzufügen»). Zubehör deckt mitgelieferte Teile ab, die nicht bearbeitet, aber verwaltet und zurückgeliefert werden müssen
  • Technische Angaben: Zusammenfassungs-Chips (DIM, ART, LAGE, GEBIET, BEDINGUNGEN, UMGEBUNG) aus dem Komponenten-Steckbrief; Bearbeitung über das Slide-in-Panel (Kap. 5.2)
  • Kundenunterlagen am Teil, drei Ablagen: Bilder · Dokumente · E-Mails — Drag-&-Drop-Upload, eingehende Kunden-E-Mails inkl. Anhängen (z.B. Spezifikations-DOCX) direkt am Teil ablegbar
  • Checklisten (Mockup «Hauptteil-2»):
    • Undichtigkeiten / Beschädigungen (Schadensorte): Stangenseitig, Kolbenseitig intern, Kolbenstange, Zylinderrohr, Schweissnaht (Flansch / Bodenseite / Ölanschlüsse), Ölleitungen, Hydraulikventile, Hydraulikschlauch, Wegmesssystem — plus Bemerkungsfeld
    • Spezial-Flags: Minimalreparatur, Prüfen vor Demontage, ohne Garantie, Dichtung wird durch Kunde mitgeliefert, spezielle Normenpflicht, Zeichnung vorhanden; Ja/Nein-Entscheide wie «Lagerbüchse ersetzen?», «Gelenklager ersetzen?» — plus Bemerkungsfeld
  • Erfassungs-Stempel (durch/wann) und feldgenaue Änderungshistorie als Tabelle: Datum, Benutzer, Feld, alter Wert → neuer Wert, Bemerkung (z.B. «Anpassung gemäss Kunde»)

6.3 Wareneingang Neuer expliziter Prozessschritt

Zweck: den physischen Eingang der Ware sauber dokumentieren und dem Kunden bestätigen — heute existiert dieser Schritt nicht als eigenes Gate.

Mockup: Auftrag – Wareneingang
MockupTab Wareneingang — Anlieferungszustand mit Fotos, Lieferschein-Upload, Empfangsbestätigung
  • Anlieferungszustand: Fotodokumentation, wie die Ware angeliefert/verpackt ankam (Transportschäden, fehlende Teile), plus Bemerkungsfeld — beweissicher bei späteren Diskussionen
  • Fremdarbeiten vor Demontage ankreuzbar (z.B. Sandstrahlen, Reinigung) — löst die vorbereitenden externen Arbeiten aus, bevor die Analyse beginnt
  • Lieferschein des Kunden hochladen (PDF/DOCX)
  • Empfangsbestätigung: Status (ausstehend → bestätigt), «Empfang bestätigen» mit empfangen durch/am; anschliessend E-Mail-Versand an die Kontaktperson des Kunden (vorbelegt, editierbar)
  • Statuswirkung: Warenstatus Nicht eingetroffenEingetroffen

Workshop: Die Durchlaufzeit (KPI) beginnt erst hier — «wenn die Ware über die Schwelle kommt», nicht bei der Auftragserfassung. Das ist fair gegenüber dem Kunden (Erfassung/Offerte können Wochen früher passieren) und macht die Kennzahl belastbar.

Der Wareneingang ist ein bewusst eigener, klarer Schritt — er zählt erst, wenn die Ware physisch über die Schwelle kommt.

Workshop 02.07.2026

Die Durchlaufzeit wird erst ab Warenankunft gemessen — vorher wäre die Messung unfair, weil die Ware noch gar nicht da ist. So ist auch für den Kunden klar, ab wann die Zeit läuft.

Workshop 02.07.2026

6.4 Schadensanalyse — «absolut zentral»

Zweck: Zustand, notwendige Arbeiten und benötigtes Material pro Unterteil erfassen — die Datengrundlage für Offerte, Instandsetzung und Rechnung. Kopfbereich mit Komponenten-Kontext (ID, Bezeichnung, Anlage); Aktionen «+ Unterteil hinzufügen», «Foto hinzufügen», «Bearbeitung hinzufügen».

Die Schadensanalyse ist der absolut zentrale Schritt des ganzen Prozesses.

Workshop 02.07.2026
Mockup: Auftrag – Schadensanalyse
MockupTab Schadensanalyse — Erfassung pro Unterteil mit Messwerten, Fotos und Bearbeitungen
Mockup: Schadensanalyse – Bearbeitungen und Material
MockupSchadensanalyse — Bearbeitungen und Material pro Unterteil
Mockup: Schadensanalyse – Zylinderrohr
MockupSchadensanalyse — teilspezifischer Feldsatz am Beispiel Zylinderrohr

Pro Unterteil (z.B. Kolbenstange, Zylinderrohr) fünf Blöcke:

  1. Spezifikationen/Messwerte — Metrologie mit Nachvollziehbarkeit:
    • Jeder Messwert mit Messmittel-Auswahl (Messschieber, Bandmass, Innen-Mikrometer, Schichtdickenmessgerät …) und Kürzel-/Datum-Stempel (wer hat wann gemessen)
    • IST-Werte gegen SOLL-Masse mit Toleranzklasse (Welle z.B. Ø 80.05 gemessen vs. SOLL 80.00 h7; Bohrung 120.12 vs. 120.00 H8)
    • Teilspezifische Feldsätze: Kolbenstange (Ø, Länge Chrom, Länge total, Chromschicht µ, Ø nach Schleifen, Soll-Schichtdicke), Zylinderrohr (Innen-Ø, Rohrlänge, Wandstärke) — je Komponententyp definierbar
    • Auto-kalkulierte Felder (z.B. Fläche dm² aus den Massen — Basis für Flächenpreise)
  2. Fotodokumentation — Fotos des Schadens, je Foto ein Beschreibungsfeld mit Mikrofon-/Diktatfunktion: die Schadensbeschreibung entsteht am Objekt, gesprochen statt getippt. (Perspektivisch: KI-generierte Beschreibungsvorschläge aus dem Foto — Kap. 12)

    Fotos und die gesprochene Schadensbeschreibung gehören an denselben Punkt — das schafft zugleich die Datengrundlage, damit später eine KI Beschrieb und Bild zusammenbringen kann.

    Workshop 02.07.2026
  3. Bemerkung — interne Notizen zur Analyse (mit Stempel)
  4. Bearbeitungen — die geplanten Arbeitsschritte (z.B. Honen, Verchromen, Aushonen «+0.1 mm Übermass», Reinigung), je mit Bemerkung: Standard-Bearbeitungen je Komponententyp vorschlagbar oder frei ergänzbar; per Drag & Drop sortierbar — aber mit Vorsicht: die Reihenfolge muss konsistent zur späteren Rechnung bleiben

    Das Umsortieren ist heikel: Die Reihenfolge der Bearbeitungen muss mit der Rechnung korrespondieren, denn alles Erfasste wird später abgerechnet.

    Workshop 02.07.2026
  5. Material pro Unterteil: Anzahl, Mengeneinheit, Lieferant, Bezeichnung 1/2 (Suche im Materialstamm), Einkaufspreis × Faktor = Verkaufspreis (auto-berechnet), Status, Warenkontrolle; Material-Dokumente direkt an der Position (Bestellung, Lieferanten-Offerte). Der Materialstatus speist die Fortschrittsspur (Angefragt → Bestellt → Angekommen) — der gesamte Materialfluss ist pro Position verfolgbar

    Typischer Fall heute: Alles ist fertig — bis auf eine Dichtung. Jemand muss sich das merken und dem Lieferanten nachtelefonieren. Genau dafür braucht es den verfolgbaren Materialstatus.

    Workshop 02.07.2026

Terminierung pro Teil/Bearbeitung Grosse Neuerung

Heute gibt es nur einen Termin pro Auftrag. Neu braucht es Termine je Teil und je Bearbeitung mit:

  • Abhängigkeiten zwischen Schritten (Verchromen erst nach Schleifen …) — Verzug in einem Schritt schiebt den Endtermin automatisch
  • Rückwärtsterminierung vom letzten Prozess (z.B. Lackieren) auf die vorgelagerten Schritte
  • Rote Markierung verzögerter Ketten in den Übersichten

Heute existiert nur ein einziger Termin für den gesamten Auftrag — das macht die Planung schwierig; nötig sind Termine pro Teil und pro Bearbeitung.

Workshop 02.07.2026

Vom letzten Prozessschritt (z.B. Lackieren) muss rückwärts auf die vorgelagerten Schritte gerechnet werden.

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Verschiedene Arbeiten brauchen verschieden lang; verzögert sich eine, rutscht der Endtermin über die Verknüpfungen automatisch nach hinten — als Vorbild dient ein klassisches Projektplanungstool.

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6.5 Offerte

Zweck: Offertstellung, Nachverfolgung und Freigabe-Schleife mit dem Kunden — inklusive Auftragsbestätigung. Der Schritt wird nur durchlaufen, wenn die Prozessweiche in der Aufnahme (Kap. 6.1) es verlangt.

Mockup: Auftrag – Offerte
MockupTab Offerte — Status & Verlauf, Positionsliste aus der Schadensanalyse, Versand und Auftragsbestätigung
  • Status & Verlauf: Stepper zu erstellen → erstellt → versendet (je mit Kürzel/Datum); Rückmeldung Freigegeben / Abgelehnt inkl. Ablehnungsgrund und Rückmeldekanal. Workshop-Ergänzungen:
    • Pausieren — Kunde ist z.B. noch in der Budgetphase; die Offerte verschwindet aus der aktiven Nachverfolgung, geht aber nicht verloren

      Offerten müssen pausierbar sein — etwa wenn der Kunde nach Rückfrage noch in der Budgetphase steckt und es länger dauert.

      Workshop 02.07.2026
    • Nachfass-Logik: Tage seit Versand sichtbar («Seit Versand: 5 Tage»), Erinnerungen konfigurierbar (bei dringenden Fällen schon nach 24 Stunden), Arbeitsliste offener Offerten, damit nichts vergessen geht

      Sichtbar sein muss, wie viele Tage seit dem Offertversand vergangen sind — dann wird nachgefasst; bei dringenden Fällen schon nach 24 Stunden.

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  • Bestell- & Freigabedokumente: Kundenbestellung, Freigabe-E-Mails und -Dokumente direkt an der Offerte ablegen
  • Positionsliste: wird aus Bearbeitungen + Material der Schadensanalyse generiert, gruppiert nach Unterteil: Spalten Anzahl, Teile/Leistung, Toggle «Offerte aktiv» (Position offerieren ja/nein), Preis, Einheit (h, m², Stk, km …), Total CHF; Zwischentotal je Unterteil, Gesamttotal; «+ Position hinzufügen» für freie Positionen
  • Preislogik (Feinkonzept zusammen mit Konditionen, Kap. 3.6): kundenspezifische Stundensätze (CHF 135/138 …), Rabatte pro Warengruppe (z.B. 20 %/15 % auf Zylinderrohr), Aussendienst-/Kilometersätze. Realität laut Workshop «wie auf dem türkischen Basar»: deshalb Unterscheidung Grund-Offerte vs. verhandelte Offerte — Pauschalen, Rundungen (51'000 → 50'500), «Transport gratis» müssen als annotierte Abweichungen erfasst sein, damit die spätere Verrechnung sie sieht und korrekt anwendet

    Verhandelt wird «wie auf dem türkischen Basar»: Transport gratis, Pauschalen, aus 51'000 werden 50'500. Neben der Grund-Offerte braucht es die angepasste Offerte — und wer später verrechnet, muss diese Abweichungen sofort sehen.

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  • Offerte-Versand: Empfänger wählen (Kontaktperson + Offerten-E-Mail aus dem Kundenstamm), Vorschau, Versand; Versandstatus mit Person und Datum
  • Auftragsbestätigung (AB): eigener Block mit eigener Empfängeradresse (AB-Adresse aus Kundenstamm), Vorschau/Versand — typischerweise nach der Freigabe
  • Archivierte Dokumente: erzeugte PDFs (Offerte, AB) mit Status (versendet / Entwurf) — Grundlage der Beleg-Nachvollziehbarkeit
  • Offerte drucken (PDF) als Alternative zum E-Mail-Versand

6.6 Instandsetzung

Zweck: Ausführung und Rückmeldung der geplanten Arbeiten — Zeiterfassung durch die Ausführenden, Materialverfolgung inkl. Eingangskontrolle.

Mockup: Auftrag – Instandsetzung
MockupTab Instandsetzung — Bearbeitungen mit Zeiterfassung und Material mit Lieferstatus/Warenkontrolle
  • Kopf pro Hauptteil: Status (In Arbeit), Startdatum und geplante Fertigstellung
  • Pro Unterteil (Status-Tag zu erledigen / in Arbeit):
    • Bearbeitungen-Tabelle: Anzahl, Teile & Leistung, Bearbeitungszeit (h), Mitarbeiter/in, Status; «+ Zeile hinzufügen» für ungeplante Zusatzarbeiten (die dann als «nicht offeriert» markiert in die Verrechnung laufen, Kap. 6.9)
    • Material-Tabelle: Material, Lieferant, Lieferstatus (Bestellt / Geliefert), Warenkontrolle (OK / Fehlmenge / defekt) und geprüft durch
  • Wareneingangskontrolle Material (Workshop): gelieferte Bestellungen werden mit einer schnellen Aussage geprüft — in Ordnung? falsche Menge? defekt? Die Ergebnisse speisen automatisch die Lieferantenbewertung (Defekte/Verspätungen pro Lieferant, Jahresauswertung als Verhandlungsbasis für Konditionen)

    Bei jeder Lieferung genügt ein schnelles Statement — in Ordnung, falsche Menge, defekt. Daraus entsteht automatisch die Lieferantenbewertung: Ende Jahr ist auswertbar, wie viel bei einem Lieferanten bestellt wurde und wie viele Lieferungen defekt waren.

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    Wer belegen kann, dass Liefertermine wiederholt verpasst wurden oder Material defekt ankam, kann beim Lieferanten bessere Konditionen herausholen.

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  • Liefertermin-Kontrolle: offene Bestellungen mit Terminen überwachen — verspätetes Material gefährdet die Teil-Termine (Kap. 6.4)
  • Team-/Abteilungssicht wie heute: jede/r Werkstatt-Mitarbeiter/in sieht den Arbeitsvorrat des eigenen Teams («was habe ich zu tun»), erfasst Zeit und Status direkt; RotGrün Produktionsübersicht über alle laufenden Arbeiten
  • Tagesplanung durch Teamleitung (Workshop): die Teamleitung schiebt/priorisiert jeden Morgen die Tagestermine — das System unterstützt, ersetzt aber die menschliche Planung nicht

    Für gewisse Teile braucht es ein Enddatum — und die Teamleitung schiebt die Tagesplanung standardmässig jeden Morgen zurecht.

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6.7 Endkontrolle Neu strukturiert

Zweck: dokumentierte Qualitätsfreigabe vor der Auslieferung mit standardisierten, typabhängigen Prüfungen — heute nur als Kontroll-Status vorhanden, künftig strukturiert.

Mockup: Auftrag – Endkontrolle
MockupTab Endkontrolle — Prüfungsauswahl, Freigabe-Aussage, Fotos des Endzustands, Arbeitsrapport
  • Prüfung auswählen aus einer Prüfungs-Datenbank, abhängig vom Komponententyp:
    • einfachwirkende / doppeltwirkende / Gleichgang-Zylinder → passende Funktions-/Druckprüfung mit elektronischen Prüfmitteln oder nach Weisung
    • rein mechanische Teile → Sichtprüfung
    • kundenspezifische Protokolle (z.B. «Prüfzeugnis 3.1», SBB-Prüfprotokolle)

    Einfachwirkende, doppeltwirkende und Gleichgang-Zylinder müssen alle unterschiedlich geprüft werden — teils mit elektronischen Prüfmitteln, teils nach Weisung.

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  • Die Prüfung läuft digital im Hintergrund und erzeugt ein PDF-Prüfprotokoll (mit Datum) — automatisch am Auftrag abgelegt
  • Freigabe-Aussage: «Komponente/Anlage entspricht den Kundenanforderungen und ist bereit zur Auslieferung»
  • Fotos des Endzustands (mit Beschriftung, Titelbild-Markierung) und Bemerkungen
  • Dokumente-Bereich (Filter Alle / Fotos / Dokumente): Datenblätter, Anleitungen, Prüfprotokolle
  • Arbeitsrapport erstellen — Zusammenfassung der geleisteten Arbeiten als Dokument
  • Offener Punkt (Kap. 12): die Standard-Prüfkataloge je Komponententyp existieren noch nicht — «muss man erst erfinden» (fachliche Definitionsarbeit durch Schenker)

    Die Prüfprotokoll-Datenbank muss erst «erfunden» werden: Die Standardprüfungen sind im Kopf vorhanden und müssen jetzt aufs Papier gebracht werden.

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6.8 Auslieferung / Warenausgang — Spiegel des Wareneingangs

Zweck: den Versand dokumentiert und für den Kunden nachvollziehbar abschliessen — gleiche Beweislogik wie beim Wareneingang.

Mockup: Auftrag – Warenausgang
MockupTab Auslieferung/Warenausgang — Verpackungsfotos, Statuskette, Versanddetails, Kundenavis
  • Verpackung & Fotodokumentation: Fotos der verpackten Ware («Palette verpackt und gesichert», «Ladungssicherung Detailansicht») — beweissicher bei Transportschäden
  • Status & Abschluss: Auslieferungsstatus als Kette bereit zur Auslieferung → Lieferschein gedruckt → Kunde informiert/telefoniert → versendet (Workshop); Aktionen Lieferschein erstellen, Speichern, Versand abschliessen; Metadaten (erfasst durch, z.B. Logistik, mit Datum/Zeit)
  • Versanddetails: Versandart (z.B. Autotransport), Versandpartner (z.B. Galliker), Masse L×B×H, Gewicht, Kosten (CHF) — Gewicht und Kosten sind wichtig, weil Transportkosten-Streitigkeiten heute schwer belegbar sind

    Streitfall aus der Praxis: Ein Kunde bestreitet 600 Franken Transportkosten für einen 100-Kilo-Zylinder, weil bei ihm nur 130 Franken hinterlegt sind. Die Nachvollziehbarkeit ist ein echtes Thema.

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  • Kundenavis & Transport: Kontaktinfo, Tracking-Nummer, geplante Abholung; Avis wahlweise per E-Mail oder per Telefon (mit Vermerk); Aktion «Kundenavis senden»
  • Statuswirkung: Warenstatus EingetroffenVersandbereitversendet
  • Workshop-Idee für später: Barcode/Scan an einer digitalen Waage-Station — Auftragsnummer scannen, Gewicht wird automatisch übernommen (keine manuelle Erfassung, belastbare Transportkosten-Basis)

    Idee digitale Waage-Station: Mit dem Palettrolli auf die Waage fahren, Auftragsnummer scannen — das Gewicht wird automatisch übernommen.

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6.9 Rechnung Noch kein Entwurf

Anforderungen aus Workshop und Alt-App (für das Feinkonzept):

  • Zusammenzug aus dem Auftrag; Grundlage ist der Positions-Baum mit vier Sichten auf dieselben Positionen: analysiert → offeriert → tatsächlich gemacht → tatsächlich verrechnet («vier Sichtweisen»). Die Sichten machen Abweichungen sofort sichtbar: was wurde gemacht, aber nicht offeriert? Was offeriert, aber anders verrechnet (verhandelte Pauschale, Kap. 6.5)?

    Es gibt vier Sichten auf denselben Positionsbaum: der Baum, den wir annehmen zu machen — der offerierte — der tatsächlich gemachte — und der tatsächlich verrechnete.

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  • Die Auftragskontrolle der Alt-App als Vorbild übernehmen — im Workshop als navigatorisch unschlagbar bewertet; inkl. «Kreuzchen nicht offeriert»: nachträglich ergänzte Positionen (Kap. 6.6) sind für alle sofort erkennbar und gehen bei der Verrechnung nicht unter

    Die heutige Auftragskontrolle lässt sich nicht besser machen: Verglichene Programme schaffen es navigatorisch nicht, alles von einer Seite aus zu erledigen — schneller geht es nicht.

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    Nachträglich Ergänztes trägt beim Abrechnen ein kleines Kreuzchen «nicht offeriert» — simpel, auf einen Blick sichtbar, für alle.

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  • Darstellung: Fremdarbeiten separat ausweisbar; Material wahlweise gesammelt in einem Block oder je Einzelteil (umschaltbar — der Einkäufer des Kunden will Material pro Teil sehen, die Verrechnung lieber gesamthaft)

    Wer beim Kunden bestellt, will das Material pro Einzelteil sehen; wer die Rechnung erstellt, lieber alles Material gesammelt in einem Block — beides muss einstellbar sein.

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  • Schnittfehler-Masse sichtbar/korrigierbar (z.B. Krummlänge einer Kolbenstange erzwingt mehr Rohmaterial), damit sie verrechnet werden — sonst Umsatzverlust

    Schnittfehler passieren — z.B. bei einer zwei Meter langen Kolbenstange mit Krummlänge. Die korrigierten Masse müssen sichtbar sein und verrechnet werden, sonst fehlt am Ende Geld.

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  • Aus der Alt-App zu übernehmen (siehe Gap-Analyse Kap. 6): Rechnungsnummern-Vergabe bei Druck, Swiss-QR-Rechnung/Zahlteil, Gutschrift, EUR/CHF, Detailgrad-Steuerung (wie fein erscheinen Bearbeitungen/Material auf dem Beleg), Konditionen/Skonto/WIR, MWST
  • Schnittstelle/Kopplung an die Rechnungsstellung/Buchhaltung: von Schenker zu klären (Workshop); ebenso das Mengengerüst-Limit des heutigen Rechnungsprogramms

    Die Systeme der Rechnungsstellung verkraften nur eine gewisse Datenmenge — Unmengen an Positionen lassen sich nicht durch das heutige Rechnungsprogramm schleusen; die Übergabe muss dazu passen.

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07 Modul Betriebsmittel Neu

Mockup: Betriebsmittel – Submenü
MockupBetriebsmittel — Submenü mit den Kategorien

Verwaltung der eigenen Betriebsmittel (nicht Kundenobjekte) — alles, was nachweispflichtig geprüft werden muss: Fahrzeuge, Stapler, Anschlagmittel, Kräne, Brandschutz, Messmittel. Die Alt-App kennt davon nur die Prüfmittel (extern via Dynamics); das Modul ist komplett neu.

Dasselbe Prinzip gilt für alle Betriebsmittel — Stapler, Anschlagmittel, Kräne, Brandschutz: Alles, was geprüft werden muss, braucht einen dokumentierten Nachweis.

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7.1 Gemeinsames Muster

  • Steckbrief (Tab Stammdaten): Bezeichnung, Kategorie, Standort, Verantwortliche/r bzw. Team, Lieferant, Statuskennzeichen (z.B. Aktiv); Titelbild + Mediengalerie
  • Dokumente: Betriebsanweisungen, Nachweise, Zertifikate, Prüfprotokolle, Inventarlisten — direkt am Objekt
  • Service & Prüfungen: Prüffrist/Inspektionsfrist (z.B. 12 bzw. 6 Monate), letzte Leistung, nächste Prüfung (mit Status Anstehend), vollständige Prüfhistorie (Datum, Prüfungsart, Status OK/Anstehend, Bemerkung wie «Keine Mängel festgestellt»)
  • Terminsetzer: anstehende Services/Prüfungen erzeugen Termine — Grundlage für Planung und Erinnerungen

    Neben der Dokumentenablage braucht es einen Terminsetzer für anstehende Services und Prüfungen — als Hilfe für die Planung.

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7.2 Kategorien (Submenü)

KategorieBesonderheiten (aus Mockups/Workshop)
FahrzeugeKennzeichen, Hersteller, Modell, Baujahr, Verantwortlicher/Team, Standort; Tabs Stammdaten · Dokumente · Service & Prüfungen; Basis der Fahrzeugplanung (Kap. 8.1). Beispiele: Servicebusse, Lastwagen
Mobile Arbeitsgerätez.B. Stapler — gleiche Struktur
Hebe- & Anschlagmittelz.B. Hebegurt 2t: Prüffrist 12 Monate, wiederkehrende Sichtprüfungen mit Historie; Lieferant hinterlegt
Mess- & PrüfmittelEs existiert bereits ein separates Prüfmittel-Tool (läuft auf Tablet). Integrationsentscheid offen (Workshop): gleiches Steckbrief-Prinzip verwenden, das bestehende Tool aber vorerst nicht zwingend ablösen
Erste Hilfe & Brandschutzz.B. Apotheke: Inspektionsfrist 6 Monate, Vollständigkeitsüberprüfungen mit Historie; Inventarliste als Dokument

Zum Prüfmittel-Tool ist offen, ob und wie es integriert wird — dort existiert ja bereits eine funktionierende Lösung.

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Mockup: Betriebsmittel – Fahrzeuge
MockupFahrzeuge — Steckbrief mit Kennzeichen, Service & Prüfungen
Mockup: Betriebsmittel – Hebe- und Anschlagmittel
MockupHebe- & Anschlagmittel — Prüffristen und Sichtprüfungs-Historie
Mockup: Betriebsmittel – Erste Hilfe und Brandschutz
MockupErste Hilfe & Brandschutz — Inspektionsfristen und Vollständigkeitsprüfungen

7.3 Nutzen

  • Compliance: lückenloser Nachweis der vorgeschriebenen Prüfungen (Audit-Sicherheit) statt verteilter Listen
  • Planbarkeit: anstehende Prüfungen/Services erscheinen mit Termin — keine verpassten Fristen
  • Grundlage für die Einsatzplanung: nur erfasste Fahrzeuge/Maschinen können in Kap. 8 verplant werden

08 Service & Einsatzplanung

Kalenderbasierte Ressourcenplanung auf Basis der erfassten Betriebsmittel (Kap. 7) und internen Anlagen (Kap. 4.1). Im Workshop als «relativ überschaubar» eingestuft — der Entwicklungspartner hat eine analoge Mitarbeiter-Einsatzplanung (Kalender, Teams, Buchung auf Ereignisse) bereits für einen anderen Einsatz gebaut.

Die Planung rund um die Betriebsmittel ist relativ überschaubar — und eine Mitarbeiter-Einsatzplanung mit Kalender und Teams wurde von EcoLogic bereits für einen anderen Kunden umgesetzt.

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Screenshot: bestehende Mitarbeiter-Einsatzplanung (Referenzprojekt)
ScreenshotReferenz: bestehende Einsatzplanung von EcoLogic für einen anderen Kunden — Wochenkalender mit Zuteilung der Mitarbeitenden pro Bereich, Absenzen und Wochen-Generierung

8.1 Fahrzeugplanung

Ersetzt die heutige Trello-Lösung für Fahrzeugreservationen (Montage-Einsätze).

Heute werden Fahrzeuge über Trello reserviert; sind die Fahrzeuge einmal als Betriebsmittel erfasst, ist das die Grundlage für einen echten Planungskalender mit Reservationen.

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Mockup: Fahrzeugplanung
MockupFahrzeugplanung — Wochenkalender mit Buchungen pro Fahrzeug, farbcodierte Kategorien
  • Wochenkalender (KW-Navigation): Zeilen = Fahrzeuge des Fuhrparks (aus Kap. 7.2, mit Kennzeichen), Spalten = Mo–Fr; leere Zeilen zeigen «Keine Buchungen»
  • Buchung («+ Fahrzeug buchen»): Fahrzeug, Person oder Team, Zeitfenster (von–bis), Auftrag-Referenz (z.B. «Auftrag #1023») und Kategorie
  • Kategorien (farbcodiert): Montage/Einsatz · Service/Wartung · Meister/Leitung
  • Nutzen: auf einen Blick sehen, welches Fahrzeug wann frei ist; Buchungen sind mit Aufträgen verknüpft und damit nachvollziehbar (wer war mit welchem Bus auf welchem Einsatz)

8.2 Maschinenplanung

Kapazitätsplanung der eigenen Maschinen (CNC-Fräsen, Drehmaschinen, Pressen …) als Gantt-Ansicht über den Monat.

Mockup: Maschinenplanung
MockupMaschinenplanung — Gantt-Ansicht mit KPI-Leiste, Aufträgen, Wartungen und Status-Legende
  • KPI-Leiste: Maschinen gesamt, Auslastung heute (%), Aufträge in Bearbeitung, geplante Aufträge, geplante Wartungen
  • Gantt: Zeilen = Maschinen, Spalten = Kalendertage; Balken = eingeplante Aufträge mit Kunde (z.B. «Auftrag A-4512 | Müller Industrie AG»), daneben Wartung, Reserviert, Stillstand/Problem
  • Balken-Detail (Popover): Kommission/Kunde, Maschine, Start, Ende, Status, zuständiges Team
  • Filter: Maschine, Team, Kunde, Status, Monat; Aktionen «+ Auftrag einplanen» / «+ Wartung planen»
  • Status-Legende: Geplanter Auftrag In Bearbeitung Reserviert Stillstand/Problem Wartung
  • Zusammenspiel: Die Maschinenbelegung hängt mit der Terminierung pro Bearbeitung (Kap. 6.4) zusammen — ein verzögertes Teil blockiert einen Maschinen-Slot; das Feinkonzept Terminierung muss beide Sichten konsistent halten. Eigene Wartungen der Maschinen speisen sich aus den Prüf-/Servicefristen (Kap. 7.1)

09 Querschnittsthemen

ThemaKonzept
ÄnderungshistorieFeldgenau (alter → neuer Wert, Benutzer, Datum, Bemerkung), auf jeder Seite abrufbar; app-weit einheitlicher Mechanismus
Benutzer statt AbteilungJede Erfassung/Änderung wird der Person zugeordnet (Alt-App: Station/Abteilung); Login-Konzept nötig (siehe Gap-Analyse Kap. 9)
Dokumente & FotosEinheitlicher Upload-/Galerie-Baustein (Drag & Drop, Titelbild, Kategorien) an Kunde, Anlage, Komponente, Betriebsmittel und jedem Prozessschritt; E-Mail-Ablage inkl. Anhängen
SpracheingabeDiktat/Sprachaufnahme für alle Bemerkungs-/Beschreibungsfelder (v.a. Werkstatt: Schadensbeschreibung zu Fotos)
StatusmodelleGetrennte, kombinierbare Statusachsen (Auftrag/Ware/Material/Bearbeitung/Offerte, Kap. 6) mit Rot/Grün-Ampeln in Übersichten
Terminierung & AbhängigkeitenTermine pro Teil/Bearbeitung, Abhängigkeitsketten, Rückwärtsterminierung, Verzugs-Markierung — komplexestes Querschnittsthema, eigenes Feinkonzept erforderlich
PricingEinkaufspreis × Faktor = Verkaufspreis (Material); Stundensätze/Einheiten/Rabatte pro Kunde (Konditionen)
MengengerüstFotos/Dokumente in grosser Zahl pro Auftrag — Speicher-/Grössenlimits beachten (Workshop: Volumen-Constraint des Rechnungsprogramms)

Auf jeder Seite muss eine Änderungshistorie abrufbar sein: Wer hat was geändert — durchgängige Nachvollziehbarkeit im ganzen System.

Workshop 02.07.2026

Die neue Linie: erfasst wird pro Benutzer/in — nicht mehr pro Werkstatt oder Annahme-Station wie bisher.

Workshop 02.07.2026

10 Fehlende Bausteine (Konzept-Lücken der Entwürfe)

Die Mockups zeigen vor allem Detailansichten und den Auftragsprozess. Für eine lauffähige Software fehlen Bausteine, die in keinem Entwurf auftauchen, aber vorausgesetzt werden — Checkliste für UI-Feinkonzept und Arbeitspakete. Der Abgleich mit Alt-App-Features steht in der Gap-Analyse; hier geht es um die konzeptionelle Vollständigkeit der neuen App selbst.

10.1 Listen & Einstiege

Fehlende ÜbersichtZweck / Mindestinhalt
KundenlisteEinstieg zur Kundenakte (Kap. 3): Suche/Filter (Name, Ort, Branche, Tags, Status, Kundenbetreuer), Neuanlage
Anlagen-ListeAlle Anlagen über Kunden hinweg + interne (Kap. 4); Filter Kunde/Typ/Status; inkl. der gewünschten Baumsicht Kunde → Anlage → Komponente
Komponenten-ListeGlobale Suche nach interner und Kunden-Artikelnummer (Kap. 5.1) — der zentrale «Zylinder kommt rein — wer bist du?»-Einstieg
Auftragsliste (global)Sidebar-Punkt «Aufträge»; entworfen ist nur die Liste pro Kunde (Kap. 3.3). Nötig: Filter Status/Warenstatus/Team/Priorität/überfällig, Sortierungen, KPI-Kacheln
Offerten-ArbeitslisteOffene Offerten mit «Tage seit Versand» für den Nachfass (Kap. 6.5) — gefordert, nicht entworfen
Arbeitsvorrat Produktion je TeamAuftragsübergreifende Liste offener Bearbeitungen (Kap. 6.6) mit Rot/Grün-Ampeln — das tägliche Werkstatt-Arbeitsinstrument, kein Entwurf
Betriebsmittel-Listen je KategorieÜbersicht mit Prüfstatus-Ampel («nächste Prüfung fällig»), Filter Standort/Team (Kap. 7)

Für Fahrzeug-/Maschinenplanung existieren die Kalender-Einstiege bereits (Kap. 8).

10.2 Anlege-, Bearbeitungs- und Löschflüsse

  • Neuanlage-Dialoge für Kunde, Anlage, Komponente (ausserhalb des Auftrags), Kontaktperson, Betriebsmittel — entworfen ist nur das Modal «Hauptteil erfassen» (Kap. 5.1)
  • Dublettenprüfung bei Kunde/Kontaktperson (Alt-App prüft Kontakt-Duplikate)
  • Deaktivieren statt Löschen: Kunde inaktiv, Komponente verschrottet, Betriebsmittel ausgemustert — Objekte mit Historie dürfen nicht hart gelöscht werden (Kap. 9)
  • Auftrag stornieren/abbrechen mit Begründung und definiertem Zielstatus

10.3 Prozessvarianten & Sonderfälle

  • Auftragstypen: entworfen ist «Instandsetzung». Weitere Typen definieren — Service/Wartung vor Ort, Aussendienstauftrag (Kap. 4.3), Expertise/Analyse ohne Reparatur, Garantiefall/Nacharbeit — und je Typ die Prozessvariante (welche Tabs/Schritte gelten; ein Aussendienstauftrag hat z.B. keinen Warenein-/-ausgang)
  • Prozessweiche «Direkt ausführen» (Kap. 6.1): Verhalten ohne Offerte-Schritt definieren (AB trotzdem? Freigabegrenze?)
  • Abbruchpfade: Offerte abgelehnt → Rückversand unrepariert (Analyse-Aufwand verrechnen?) oder Entsorgung (Alt-App-Status «Zylinder entsorgen») — beides im neuen Prozess nicht abgebildet
  • Mehrere Hauptteile pro Auftrag (Kap. 6.2): Status-Aggregation, Teillieferungen/Teilrechnungen ja/nein
  • Statusübergänge & Validierungen: je Statusachse (Kap. 6) die erlaubten Übergänge, Vorbedingungen (z.B. «Versand abschliessen» erst nach Endkontroll-Freigabe) und Berechtigungen je Übergang — die Zustandsmaschine hinter den Mockup-Badges

10.4 Stammdaten- & Katalogpflege

Der Sidebar-Punkt «Stammdaten & Systemeinstellungen» hat keinen Entwurf — dahinter stecken die Kataloge, die das ganze Konzept steuern:

KatalogSteuert
KomponententypenChecklisten (Kap. 6.2), Messwert-Feldsätze (Kap. 6.4), Standard-Bearbeitungen (Kap. 6.4), Prüfungs-Zuordnung (Kap. 6.7)
Bearbeitungs-KatalogArbeitsschritte inkl. Team/Abteilung und Einheiten
Prüfungs-DatenbankEndkontroll-Prüfabläufe + Protokoll-Templates (fachlich zu definieren, Kap. 12)
Material- & LieferantenstammMaterialsuche (Kap. 6.4), Lieferantenbewertung (Kap. 6.6); Verhältnis zu den bestehenden Webapps klären (Gap-Analyse Kap. 10)
Teams/Abteilungen, Mitarbeiter/innenZuweisungen, Arbeitsvorrat, Zeiterfassung
Einheiten, Preisfaktoren, StundensätzePricing (Kap. 3.6, 6.5)
NormenkatalogSpezifikationen (Kap. 3.4)
Maschinenstamm (interne Anlagen)Maschinenplanung (Kap. 8.2)
NummernkreiseAuftrags-, Komponenten-, Offert-, Rechnungsnummern: Formate und Anschluss an die Alt-Nummernwelt definieren
Checklisten-DefinitionenAufnahme-/Hauptteil-Checklisten je Teiletyp (Kap. 6.1/6.2)
Beleg-/E-Mail-VorlagenBelegerzeugung (Kap. 10.8)

10.5 Benutzer, Rollen & Rechte

  • Login & Benutzerverwaltung — Voraussetzung für «Erfassung pro Mitarbeiter/in» (Kap. 9), Zeiterfassung und Änderungshistorie; kein Entwurf
  • Rollenmodell: wer darf Offerten freigeben, Preise/Einkaufspreise sehen (Werkstatt vs. Verkauf), Status übersteuern, Stammdaten pflegen — die Alt-App kennt nur drei stationsgebundene Rollen
  • Gerätekontext Werkstatt: geteilte Terminals/Tablets brauchen schnellen Benutzerwechsel (PIN/Badge) statt des Auto-Logout-Modells der Alt-App

10.6 Aufgaben & Benachrichtigungen

Mehrere Konzeptteile versprechen Erinnerungen, ohne dass ein Mechanismus definiert ist: Offerte-Nachfass (Kap. 6.5), Betriebsmittel-Prüftermine/Terminsetzer (Kap. 7.1), Terminverzug (Kap. 6.4), Material-Lieferverzug (Kap. 6.6). Nötig ist ein einheitliches Aufgaben-/Benachrichtigungskonzept: Zustellung (In-App-Inbox pro Person/Team, optional E-Mail), Fälligkeiten, Quittieren — sonst bleiben die Erinnerungen wirkungslos.

10.7 Dashboard & Auswertungen

  • Dashboard (erster Sidebar-Punkt, kein Entwurf): Was sieht welche Rolle beim Einstieg (Startseite) — und wie verhält es sich zum bestehenden Führungsinstrument (Plattform-Entscheid, Kap. 12)? Team-Dashboard ist als Neuanforderung genannt

    Das heutige Produktions-Dashboard ist wirklich gut und dient als Führungsinstrument; zusätzlich braucht es künftig ein Team-Dashboard — wie beides zusammenspielt, ist intern zu klären.

    Workshop 02.07.2026
  • Auswertungen & Qualität (Sidebar-Punkt, kein Entwurf): Startumfang definieren — mindestens Stunden/Umsätze und die Lieferantenbewertungs-Auswertung (Kap. 6.6); das Konzept Qualitätsmeldungen fehlt ganz; Alt-Reports siehe Gap-Analyse Kap. 8

10.8 Belegerzeugung & E-Mail-Versand

  • PDF-Templates: Offerte, AB, Lieferschein, Empfangsbestätigung, Prüfprotokoll, Arbeitsrapport, Kundenavis (+ Rechnung je nach Szenario, Gap-Analyse Kap. 6) — Layout/CI und Sprachen klären (Kunden in CH und DE)
  • E-Mail-Versand: Absenderkonten, Vorlagen je Belegart, BCC-/Archivregeln, Versandprotokoll (wer hat wann was an wen geschickt)
  • Automatische Ablage aller erzeugten Belege am Auftrag — das «Archivierte Dokumente»-Muster aus Kap. 6.5 verallgemeinern

10.9 Globale Suche

Alle Mockups zeigen ein Header-Suchfeld, der Funktionsumfang ist nirgends definiert. Mindestens: Auftragsnummer, interne + Kunden-Artikelnummer, Kunde, Kommission; Referenz für mehr: die globale Suche der Alt-App (Search_Global: Freitext, Ort, Teileart, Durchmesser).

10.10 Datenmigration

  • Kunden, Kontaktpersonen, Konditionen aus der Alt-DB
  • Laufende Aufträge: Stichtagsregel oder befristeter Parallelbetrieb definieren
  • Komponentenstamm: existiert im Altsystem nicht (Teile sind auftragsgebunden) — Strategie wählen: initial leer und Komponenten bei jedem neuen Auftrag anlegen vs. Vorab-Ableitung aus Alt-Teilen/Gravuren
  • DMS-Dokumentbestand (heutige Pfad-/Namenskonvention) in die neue Ablage überführen
  • Offene Posten/Rechnungen: abhängig vom Rechnungs-Szenario A/B (Gap-Analyse Kap. 6)

10.11 Technik & nicht-funktionale Anforderungen

  • Plattform: Web-App, Mehrbenutzer; Browser-/Geräteanforderungen
  • Werkstatt-Endgeräte: Tablet-Tauglichkeit der Prozess-Tabs, Kamera-Integration (Fotos direkt aufnehmen statt Datei-Upload), Mikrofon/Spracherkennung — Dienstauswahl inkl. Umgang mit Schweizerdeutsch
  • Speicher-/Mengengerüst: Fotos und Dokumente in grosser Zahl pro Auftrag (Kap. 9) — Ablage, Grössenlimits, Aufbewahrung
  • Offline-Verhalten für Aussendienst-Szenarien (Kap. 4.3) klären
  • Betrieb: Hosting, Verfügbarkeit, Backup/Restore, Datenschutz (Kundendaten)

11 Datenmodell-Skizze

Kernentitäten und Beziehungen (Grobmodell, kein Feldkatalog):

KUNDEhat → Kontaktpersonen · Adressen · Spezifikationen · Konditionen · Dokumente
ANLAGEgehört zum Kunden · enthält Komponenten · hat Service-Einträge
KOMPONENTEpermanenter Stamm · wird repariert in → Aufträgen
AUFTRAGhat → Auftragsteile (Hauptteil/Unterteil/Zubehör) · Offerte · Rechnung · Warenein-/-ausgang · Endkontrolle · Dokumente
AUFTRAGSTEILhat → Messwerte · Bearbeitungen (→ Zeiteinträge) · Materialpositionen (→ Lieferant)
  • ENDKONTROLLE verwendet Prüfungen aus dem PRÜFUNGS-KATALOG
  • BETRIEBSMITTEL haben wiederkehrende PRÜFUNGS-LOGS und BUCHUNGEN (Fahrzeug-/Maschinenplanung, optional mit Auftragsbezug)
  • MITARBEITER/IN erfasst Zeiteinträge und verursacht ÄNDERUNGEN (Änderungshistorie: Entität + Feld + alter/neuer Wert, generisch)

Hinweise

  • AUFTRAGSTEIL ist der auftragsbezogene Teilbaum (Zustand, Messwerte, Arbeiten dieser Reparatur); KOMPONENTE ist der permanente Stamm (Identität, technische Angaben). Das ist der zentrale Unterschied zur Alt-App, wo tdtaTeil beides vermischt am Auftrag hängt
appl-v2Alt-Tabelleappl-v2Alt-Tabelle
KUNDEtdtaKundeZEITEINTRAGtdtaAufwand
KONTAKTPERSONtdtaKontaktpersonMATERIALPOSITIONtdtaMaterialeinsatz
AUFTRAGtdtaAuftragOFFERTEtdtaOfferteZuAuftrag
AUFTRAGSTEILtdtaTeilRECHNUNGtdtaRechnungZuAuftrag
BEARBEITUNGtdtaArbeit

Ohne Alt-Pendant (neu): ANLAGE, KOMPONENTE (permanent), SPEZIFIKATION, BETRIEBSMITTEL, PRÜFUNGS-KATALOG/-LOG, BUCHUNG.

12 Scope & Priorisierung

Kern-Scope (Gegenstand der Entwürfe)

KundeAnlagenKomponentenAuftrag-ProzessBetriebsmittelFahrzeug-/Maschinenplanung

Noch zu konzipieren (im Scope, aber ohne Entwurf)

ThemaStand
Rechnung/Belegwesen«Noch kein Entwurf» — Anforderungen in Kap. 6.9; Alt-Features (QR-Rechnung, Nummernvergabe, Mahnwesen, Zahlungen …) siehe Gap-Analyse Kap. 6
Terminierung/ProjektplanungFeinkonzept nötig
Endkontrolle-PrüfkatalogeStandardprüfungen je Komponententyp müssen fachlich definiert werden
Einkauf & LieferantenTeilweise vorhanden (Material am Unterteil, Warenkontrolle, Lieferantenbewertung) — Modul-Ausbau nötig
Konditionen-TabPreis-/Rabattmodell pro Kunde definieren (inkl. Basar-Realität: verhandelte Abweichungen)
Basis-BausteineListen/Einstiege, CRUD-Flüsse, Rechte, Aufgaben/Benachrichtigungen, Vorlagen, Migration — Sammlung in Kap. 10

Bewusst später (deferred)

ThemaWorkshop-Aussage
CRM«später mal anschauen», nicht für Go-live nötig; heutiger Ansatz «relativ gut»
Lagerlogistiknoch zu erarbeiten
Kunden-Self-ServiceAufnahme/Komponenten-Registrierung via Website — später (Webformular existiert)
KI-FeaturesFoto→Schadensbeschreibung automatisch; Datengrundlage jetzt schaffen, Umsetzung später

KI-Referenz: Für einen anderen Kunden laufen bereits Video-Auswertungen mit KI, die für jede Szene beschreibt, was im Bild passiert.

Workshop 02.07.2026

Offene Entscheide

  • Prüfmittel: bestehendes Tablet-Tool integrieren oder parallel weiterbetreiben?
  • Dashboard/Führungsinstrument: auf neuer Plattform neu bauen oder Bestehendes weiternutzen? (intern zu klären, parallel aufbauen)
  • Kopplung Rechnungsstellung/Umsysteme: deckt appl-v2 das Belegwesen selbst ab, oder werden die Rechnungsdaten nur an das bestehende Rechnungsprogramm übergeben (Workshop-Tendenz)? Entscheid bei Schenker; bestimmt, ob Mahnwesen/Zahlungen/Kundenkonto Umsetzungs- oder Schnittstellenthema sind — siehe Gap-Analyse Kap. 6

    Tendenz aus dem Workshop: Die Rechnungsdaten werden voraussichtlich nur ans bestehende Rechnungsprogramm übergeben — dann sind die Schnittstellen absehbar; Schenker klärt das intern.

    Workshop 02.07.2026

13 Nächste Schritte (aus dem Workshop)

  1. Entwicklerseite fixiert die «glasklaren» Punkte schriftlich (→ dieses Grobkonzept) — Schenker-Review zur gemeinsamen Baseline
  2. Schenker liefert offene Fragen/Klärpunkte (u.a. Rechnungs-Kopplung, Prüfmittel-Entscheid, Dashboard-Plattform)
  3. Gap-Analyse mit Schenker durchgehen: welche Alt-Funktionen müssen zum Go-live vorhanden sein
  4. Grobes Arbeitspaket-/Budget-Gerüst: inkrementelle Arbeitspakete, erstes Paket umsetzen, messen, extrapolieren

    Die Software-Entwicklung hat sich in den letzten ein, zwei Jahren so stark verändert, dass 20 Jahre Schätzerfahrung nicht mehr passen. Deshalb: ein Arbeitspaket umsetzen, die Dauer messen und auf die restlichen Pakete extrapolieren.

    Workshop 02.07.2026
  5. Feinkonzepte für die markierten Themen: Rechnung/Belegwesen, Terminierung, Endkontroll-Kataloge, Einkauf/Lieferanten, Konditionen — plus die Basis-Bausteine aus Kap. 10 in die Arbeitspakete einplanen
EcoLogic AG

Grobkonzept «appl-v2» für Schenker Hydraulik — erstellt von EcoLogic AG als Basis für Umsetzungsplanung und Offerte. Entwurf zur Review.

Quellen
UI-Entwürfe/Mockups (Stand 13.07.2026)
Workshop vom 02.07.2026
Feature-Dokumentation der Legacy-Access-Anwendung

© EcoLogic AG · Stand 17.07.2026 · Workshop-Aussagen sind sinngemäss zusammengefasst (Quelle: Workshop 02.07.2026)
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